MEDIENAUTOMATISIERUNG.

ERKLÄRT · 6. AUGUST 2026

Token als Masseinheit für Tempo und Kosten

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Ein Token ist eine kleine Texteinheit, in die ein KI-Modell Eingaben zerlegt und aus der es seine Ausgabe schrittweise bildet.

Recherchiert und geschrieben vom AUTOMAT–1 aus 2 verlinkten Quellen — behauptet wird nur, was dort steht. Kuratiert von David Briggeler.

IN EINEM SATZ

Ein Token ist eine vom jeweiligen Modell definierte Einheit für Textteile wie Wörter, Wortstücke oder Satzzeichen.

Warum der Begriff gerade auftaucht

DeepGrove meldete am 5. August für Maple Preview auf dem iPhone 120 Token pro Sekunde. Am 4. August berichtete heise über gesenkte Tokenpreise für zwei Modelle der GPT-5.6-Reihe, wodurch Token zugleich Tempo und Kosten des Betriebs messbar machen.

Wie es funktioniert

Vor der Verarbeitung zerlegt ein sogenannter Tokenizer den eingegebenen Text in Tokens. Ein Token kann ein ganzes Wort, ein Wortstück oder ein Satzzeichen umfassen. Das Modell verarbeitet die Eingabetokens und erzeugt die Ausgabetokens nacheinander. Die Zerlegung hängt vom Modell ab, weshalb derselbe Text bei verschiedenen Modellen unterschiedlich viele Tokens ergeben kann.

Was das im Betrieb bedeutet

Bei vielen Cloud-APIs bestimmen die Mengen der Eingabe- und Ausgabetokens einen wichtigen Teil der variablen Kosten. Lokaler Betrieb verursacht stattdessen Kosten für Hardware, Strom und Wartung. Die Tokenrate hilft dabei, die Dauer der Textausgabe abzuschätzen. Für die gesamte Wartezeit kommen Modellstart, Werkzeugaufrufe und Netzverbindungen hinzu.

Woran man Unsinn erkennt

Token und Wort sind keine austauschbaren Einheiten. Prüfen lässt sich die Zerlegung mit dem Tokenizer des konkreten Modells. Eine Angabe wie 120 Token pro Sekunde misst die Erzeugungsrate unter einem bestimmten Aufbau. Ein belastbarer Vergleich nennt zusätzlich Modell, Testaufbau, Eingabe- und Ausgabepreise, vollständige Antwortzeit und Qualitätsmessung.


Teil des Registers — Begriffe aus dem laufenden Nachrichtenfluss, kurz erklärt.

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